Die Landschaft im Oberbaselbiet - und besonders um Langenbruck - ist geprägt von stark bewaldeten Hügelrücken und schroffen Felswänden, die zu unzähligen attraktiven Wanderungen in alle Himmelsrichtungen einlädt. Ist der Aufstieg einmal geschafft, öffnen sich prächtige Ausblicke. Bei klarer Sicht ist das ganze Alpenpanorama zum Greifen nah. Wir wünschen Ihnen viele Vergnügen in unserem Wanderparadies.

Übernachten in Langenbruck

Das Hotel Erica ist seit November 2016 auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Seit 2000 entwickelt sich das Kloster Schönthal zum kulturellen Begegnungsort. Eingebettet in die Juralandschaft nimmt die Sammlung zeitgenössischer Skulpturen den Dialog mit der Natur auf. Ausgangspunkt der Kunstspaziergänge ist die romanische Klosterkirche mit einer Galerie für wechselnde Ausstellungen. Seminarräume im ehemaligen Benediktinerkloster fördern das gemeinschaftliche Nachdenken. Die Herberge lädt auch individuelle Gäste zum ungestörten Verweilen. Der Bestand des Kloster Schönthal verdankt sich einer gemeinnützigen Stiftung und dem Kreis seiner Freunde.

 

Gesund und fit mit Kneipp Anwendungen

1997 wurde im Passdorf Langenbruck am oberen Hauenstein die Kneipp-Anlage eingeweiht. Die Anlage wurde gebaut, um den Gesundheitsgedanken in der Bevölkerung zu stärken. Sie ist heute fester Bestandteil des Dorfes und erfreut sich grosser Beliebtheit in der Region Basel und Solothurn. Dank der Höhenlage des Ortes hat das Wasser die ideale Temperatur für kalte Wasseranwendungen.
Gönnen Sie Ihrer Gesundheit einen Besuch in der ansprechenden Kneipp-Anlage direkt hinter dem Gasthof Bären.
In der Anlage können Sie verschiedene Wasseranwendungen auf sich einwirken lassen. Es ist wichtig, die Informationstafeln zu beachten. Sie leiten zum Armbad, zum Wassertreten und zu Güssen an. Fussmassagen auf dem Barfusspfad regen den Kreislauf an. Im Kräutergarten wachsen verschiedene Heilkräuter.

Diese Anwendungen sind Teil des ganzheitlichen Gesundheitskonzepts von Sebastian Kneipp (1821 - 1897), welches auf fünf Säulen beruht:

  • der Lebensordnung mit positiver, ausgeglichener Lebensweise im Einklang mit der Natur
  • den Heilkräutern für innere und äussere Anwendungen
  • der Vollwerternährung, einer ausgewogenen vital- und faserstoffreichen Ernährung
  • der Bewegung mit regelmässigem, leistungsangepasstem Training
  • den Wasseranwendungen mit warmem und kaltem Wasser.

Die heilende Kraft des Wassers belebt und erfrischt die körperlichen und geistigen Kräfte und trägt zu Fitness und Wohlbefinden bei.

Die Anlage ist von April bis Oktober durchgehend geöffnet.
Kosten: Fr 2.-- pro Person

Auskunft:

Tel. 062 390 17 77
kneippanlage.langenbruck@bluewin.ch

Es werden Führungen angeboten:

Anfragen unter Tel. 079 732 33 77
E-Mail: erler-abt@bluewin.ch

 

Baselbieter Chinderhus
Bachtalenstrasse 10
4438 Langenbruck

Das ideale Haus für Schul- und Ferienlager.

Das Haus bietet Platz für 42 Personen in Zimmern mit 2 bis 5 Betten.
Dazu kommen ein Aufenthalts- oder Schulraum, Esszimmer und eine gut eingerichtete Küche mit Geschirrspüler.
Ausgangspunkt für Wanderungen und Exkursionen.

Tarife

Fr. 16.00 pro Person und Nacht
Fr. 1.00 Kurtaxe pro Person und Nacht (ab 12 Jahre)

Fr. 600.00 Wochenendpauschale
Fr. 1.00 Kurtaxe pro Person und Nacht (ab 12 Jahre)
 

Im Preis inbegriffen:

  • Strom
  • Wasser
  • Leintuch und Kopfkissen mit Bezug

Auskunft und Vermietung:

Chantal Goldoni
Ausserdorf 12
4438 Langenbruck

Natel 079 700 39 30
E-Mail chani82@bluewin.ch

Weitere Informationen wie Reservationskalender finden Sie unter hier klicken

 

Herzlich Willkommen

Längst haben Insider den Reiz der klein gebliebenen Skiorte entdeckt. In diese Bewegung passen auch die überschaubar und ansprechend gebliebenen Langlaufgebiete wie Langenbruck-Bärenwil.

Grösse war noch nie ein Qualitätsmerkmal – und – man kennt sich noch in Bärenwil und Langenbruck. Geniessen Sie die familiäre Atmosphäre auf der Loipe oder beim anschliessenden Après-Ski im gemütlichen Restaurant „Chilchli“ in Bärenwil.

 

Koordinaten: 625.010/243.900

Es besteht kein Zweifel, dass der Pass über den oberen Hauenstein als Verbindung vom Oberrhein ins Mittelland und weiter nach Südfrankreich oder über die Alpenpässe nach Italien schon in der Römerzeit eine ausserordentlich wichtige Rolle spielte. So fand man auf der Passhöhe, beim Hof Freichelen, verschiedentlich römische Münzen und in der Nähe einen Votivaltar – wohl Hinweise auf ein römisches Passheiligtum. Erst die Öffnung der Schöllenen zu Beginn des 13. Jahrhunderts brachte den Juraübergang gegenüber dem nun günstiger gelegenen unteren Hauenstein etwas ins Hintertreffen. Doch auch später noch blieb der obere Hauenstein für den Verkehr in die Westschweiz wichtig: Grössen wie die Kaiser Sigismund (1414/15) und Joseph II. (1777) nutzten ihn, oder Napoléon, der ihn 1797 in der Kutsche schlafend passierte. Eine eigentliche Römerstrasse konnte bisher – trotz gegenteiligem Volksmund – jedoch noch nie sicher nachgewiesen werden.

Der «Howenstein» erscheint 1145 erstmals in den Urkunden. Daniel Bruckner schreibt dazu um die Mitte des 18. Jahrhunderts, dass vor etwan 300 Jahren die Felsen haben müssen ausgehauen werden um die Durchfahrt grosser Wägen zuwegen zu bringen, daher ward in etwelchen alten Schriften dieser Berg «Gehowenstein» benannt. Dieser Name nimmt ohne Zweifel auf den Felsdurchschnitt am Kräheck (Chräiegg) unmittelbar nördlich der Passhöhe Bezug, dem bekanntesten, immer wieder als «römisch» taxierten Abschnitt der alten Hauensteinstrasse. Ein römischer Ursprung ist zwar durchaus möglich, zumal man vor gut 100 Jahren beim «Wegräumen des Schuttes, der nahe bei dem Felsenthor lag», eine Bronzemünze des römischen Kaisers Hadrian fand. Anderseits ist aber bekannt, dass man das Kräheck noch bis zur Eröffnung einer neuen Streckenführung 1741/42 passierte, und zwar – seit dem 16. Jahrhundert bezeugt – mit einer Seilhaspel, welche die Wagen sicherte und zog.

Eine kleine Notgrabung in der Flur «Dellen» am südlichen Ausgang von Langenbruck brachte nun die Gelegenheit, ein Stück der alten Passstrasse mit den Mitteln der modernen Archäologie unter die Lupe zu nehmen. Es handelte sich um einen Strassenabschnitt, der im Gelände noch gut zu erkennen war, und der gemäss alten Plänen noch bis zur letzten grossen Sanierung der Kantonsstrasse in den Jahren 1830–33 befahren wurde. Erst danach wurde der kleine Anstieg umgangen und die Strasse auf das heutige Trassee wenige Meter hangabwärts verlegt. Die Kiesoberfläche der alten Passstrasse war nur durch wenige Zentimeter Humus überdeckt und noch recht gut erhalten. In ihr zeichneten sich zwar verschiedene unregelmässige Wagenspuren, jedoch keine eigentlichen Karrengeleise ab. Der Strassenbelag bestand aus mehreren Lagen Flusskies, die von verschiedenen Belagssanierungen im Laufe der Zeit zeugen. Zuunterst fand sich ein Fundament aus ungewöhnlich mächtigen, schweren Steinblöcken. Auch sie waren eine zeitlang befahren worden, wie Abnützungsspuren zeigen.

Unter dieser jüngsten Strasse lag – getrennt durch eine gut 40 cm dicke Lehmschicht – ein älterer Strassenbelag, der wiederum aus Flusskies bestand und Wagenspuren aufwies, jedoch ohne Kofferung aus grösseren Steinen auskam. Auch dieser Belag wurde mindestens einmal ausgebessert. In einer älteren Phase musste just an der Stelle unserer Grabung eine hangseitige Quelle gefasst und durch einen kleinen Holzkanal über die Strasse geleitet werden. Die dabei verwendeten Hölzer konnten mit der Jahrringmethode (Dendrochronologie) in die Jahre 1724–27 datiert werden. Der oberste Belag dieser unteren Strasse könnte demnach auf die bezeugten, ersten umfangreichen Reparaturen der Hauensteinstrasse von 1738–1744 zurückgehen. Damit ist ausgeschlossen, dass wir an dieser Stelle die gesuchte Römerstrasse gefunden haben könnten. Die Römerstrasse liess sich also – einmal mehr – archäologisch nicht nachweisen. Es scheint sogar, dass sie an dieser Stelle einen völlig anderen Verlauf nahm – vielleicht doch durch das Bachbett, wie es auch für das frühere Mittelalter anzunehmen ist?

Reto Marti
September 2001

 

 

Skigebiet Langenbruck

Skilift "Untere Wanne"
Direkt oberhalb der Hauptstrasse gelegen, mit Grossparkplatz.
Länge 1200m, Höhendifferenz 220m

Skilift "Obere Wanne"
Via Skilift Untere Wanne oder wenn unterer Lift nicht in Betrieb ist, auch mit dem Auto erreichbar.
Länge 450m, Höhendifferenz 130m